Also erst einmal sollte ich vielleicht tatsächlich nochmal beginnen, an meinem Buch zu schreiben, da ich es ja (oh wunder) auch hier schaffe, regelmäßig zu posten.
Mein Tag gestern war sehr verdreht. Ich habe immerhin wieder den Impuls, gut zu mir zu sein. Ich sag ja, alles hat seinen Zweck. Deswegen habe ich gestern auch recht ordentlich gegesen.
2 Äpfel und 2 Schalen Salat und zwischendurch sogar Schokolade und auch paar Kekse. Im Vergleich zu den Tagen davor schon eine Menge.
Ich bin so zerrissen, weil ich noch nicht weiß, wie es für mich weiter geht. Fakt ist: Ich lebe in einer sehr destruktiven Beziehung. Ich kann aber auch nicht einfach gehen, weil damit soviel verbunden ist. Also beginne ich mich, im Kopf damit auseinander zu setzen, dass ich gehe. Und was ist? Plötzlich läuft es wieder? Und nun habe ich wieder Zweifel. Ich frage mich, ob doch ICH das Problem bin. Vielleicht ist es meine Bindungsangst? Aber nein, mein Bauchgefühl sagt mir: Da läuft einiges verkehrt und er ist tatsächlich oft nicht gut zu dir.
Mir graut es etwas vor heute. Denn eigentlich habe ich gar nichts auf dem Zettel. Klar, ich kann auch mal gut alleine sein. Aber der Tag wirkt heute so endlos.
Drückt mir die Daumen, das er wie im Flug vergeht.
Ich distanziere mich ausdrücklich von Pro Ana oder ähnlicher "Essstörung als Lifestyle-Propaganda".
In diesem Blog geht es um mein Leben mit Essstörung, in guten und in schlechten Zeiten.
In diesem Blog geht es um mein Leben mit Essstörung, in guten und in schlechten Zeiten.
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Dienstag, 28. Oktober 2014
Seit langem dann doch...
Gestern war ein komischer Tag. Irgendwie stand ich schon die ganze Zeit neben mir. Mir war auch klar, dass ich mir die paar Stücke Schokolade nicht gönnen werde. Also mussten sie wieder raus. Aber anstatt aufzuhören zu essen, aß ich über den Tag verteilt immer mal wieder so 3-4 Stückchen und beförderte sie im Anschluss in die Kanalisation.
Verstehe mich nicht mal. Sie schmeckten mir nach so langer Schokoladenabstinenz gar nicht :-(
Nun ja. Ich hatte gestern auch laufend Panikattacken. Das hatte ich auch schon ewig nicht mehr.
Eine Woche noch bis zum Wiegen. Ich weiß auch gar nicht, was ich berichten soll. Mir ist nicht nach reden/schreiben.
Verstehe mich nicht mal. Sie schmeckten mir nach so langer Schokoladenabstinenz gar nicht :-(
Nun ja. Ich hatte gestern auch laufend Panikattacken. Das hatte ich auch schon ewig nicht mehr.
Eine Woche noch bis zum Wiegen. Ich weiß auch gar nicht, was ich berichten soll. Mir ist nicht nach reden/schreiben.
Sonntag, 26. Oktober 2014
51 min
Mein schwabbeliger Körper erholt sich gerade von einem recht zügigen 51 min Lauf. Das tat einerseits echt gut, war aber auch ordenrlich anstrengend. Und irgendwie muss ich gestehen, ich habe mich etwas damit gequält. Auch wenn ich der Meinung war, dass ich die Kackkekse heute wieder runterlaufen musste, so waren es maximal 150 kcal. In der früh hatte ich nur einen Apfel. Und bei der Kalorienmenge ist das Laufen doch echt unangenehm. Zumindest mein Kreislauf sinkt dann schnell in den Keller.
Gut, ich habe nur 2 statt 3 Runden ums Feld gemacht. Aber dafür bin ich auch nachher noch eine ganze Weile mit meiner Familie spazieren.
Ich muss unbedingt diese Kekse verschenken.
Ich bin auch so blöd. Nur damit ich eine Beschäftigung mit Essen habe, habe ich Kekse gebacken. Und nun hab ich sie da und esse hin und wieder ein.
Nicht, wie ich es eigentlich täte, aber halt irgendwie Kekse, die sonst nicht da gewesen wären.
Also werd ich die hübsch verpacken und dann verschenken. Gute Idee!
Gut, ich habe nur 2 statt 3 Runden ums Feld gemacht. Aber dafür bin ich auch nachher noch eine ganze Weile mit meiner Familie spazieren.
Ich muss unbedingt diese Kekse verschenken.
Ich bin auch so blöd. Nur damit ich eine Beschäftigung mit Essen habe, habe ich Kekse gebacken. Und nun hab ich sie da und esse hin und wieder ein.
Nicht, wie ich es eigentlich täte, aber halt irgendwie Kekse, die sonst nicht da gewesen wären.
Also werd ich die hübsch verpacken und dann verschenken. Gute Idee!
Stressessen
Eigentlich sollte man meinen, dass man keinen Hunger hat, wenn man Stress hat. Da ich bulimische Phasen hatte, dient Essen für mich dennoch ziemlich oft als Beruhigung. Auch wenn der Inhalt zu 99% in meinem Magen bleibt. Ich möchte einfach nicht mehr K****n.
Gestern hatte ich seit langem echt mal wieder sehr tiefe Punkte. Innerlich war ich unglaublich unruhig und gestresst. Ich hätte mich am liebsten in Luft aufglöst.Ein Problem ist auch, dass ich mich manchmal so wahnsinnig hilflos fühle. Innerlich triumphiere ich dann mit dem Nicht-essen.
Oder es ist aber so wie gestern. Wenn ich mich schlecht fühle und es geht mir dazu körperlich beschissen (gestern war ich den ganzen Tag so wackelig auf den Beinen), dann neige ich dazu, mir Dinge zu erlauben. Eine Seite in mir sagt nun: Ist doch auch super, dass du für dich sorgst. Eine Andere: Friss nicht soviel, sonst wirst du nie wieder dünn sein!
Gestern also viel Bewegung gehabt. Habe auch noch Wäsche gemacht, Abwasch, Bad und Küche geputzt am Nachmittag, damit ich etwas mein schlechtes Gewissen beruhigen konnte.
Auf jeden Fall hatte ich ein halbes Brötchen mit vegetarischem Brotaufstrich am späten Vormittag. Ganz viel Kaffee, wahrscheinlich auch mit viel zu viel Sojamilch. Und am Nachmittag hatte ich dann 3 Stückchen Schokolade, ca. 20 g Müsli und 4 kleine Kekse.
Manch Normalesser denkt nun sicher: Ja, spinn mal weiter rum. Vonwegen viel.
Aber ich fühle mich einfach nur ekelhaft damit. Und am Abend dann auch noch ein kleines Schälchen Salat, weil ich hier irgendwie zumindest so tun muss, als würde ich essen.
Auf Sport hab ich dann auch verzichtet. Das kann ich ja aber heute nachholen. Und vielleicht ist auch ein Erholungstag mehr mal ganz gut, damit mein Körper wieder besser anspricht auf den Sport.
Gestern hatte ich seit langem echt mal wieder sehr tiefe Punkte. Innerlich war ich unglaublich unruhig und gestresst. Ich hätte mich am liebsten in Luft aufglöst.Ein Problem ist auch, dass ich mich manchmal so wahnsinnig hilflos fühle. Innerlich triumphiere ich dann mit dem Nicht-essen.
Oder es ist aber so wie gestern. Wenn ich mich schlecht fühle und es geht mir dazu körperlich beschissen (gestern war ich den ganzen Tag so wackelig auf den Beinen), dann neige ich dazu, mir Dinge zu erlauben. Eine Seite in mir sagt nun: Ist doch auch super, dass du für dich sorgst. Eine Andere: Friss nicht soviel, sonst wirst du nie wieder dünn sein!
Gestern also viel Bewegung gehabt. Habe auch noch Wäsche gemacht, Abwasch, Bad und Küche geputzt am Nachmittag, damit ich etwas mein schlechtes Gewissen beruhigen konnte.
Auf jeden Fall hatte ich ein halbes Brötchen mit vegetarischem Brotaufstrich am späten Vormittag. Ganz viel Kaffee, wahrscheinlich auch mit viel zu viel Sojamilch. Und am Nachmittag hatte ich dann 3 Stückchen Schokolade, ca. 20 g Müsli und 4 kleine Kekse.
Manch Normalesser denkt nun sicher: Ja, spinn mal weiter rum. Vonwegen viel.
Aber ich fühle mich einfach nur ekelhaft damit. Und am Abend dann auch noch ein kleines Schälchen Salat, weil ich hier irgendwie zumindest so tun muss, als würde ich essen.
Auf Sport hab ich dann auch verzichtet. Das kann ich ja aber heute nachholen. Und vielleicht ist auch ein Erholungstag mehr mal ganz gut, damit mein Körper wieder besser anspricht auf den Sport.
Samstag, 25. Oktober 2014
Nie wieder Abführmittel. Rutschende Hosen.
Komischer Titel, was?
Ja, ich habe früher regelmäßig Abführmittel genommen. Und es hat meine komplette Verdauung, als auch meinen Darm ruiniert. Ich kann euch nur raten, die Finger davon zu lassen. Eine zeitlang ging bei mir ohne gar nichts mehr und außerdem ist meine Darmflora nun soweit hinüber, dass ich auf sämtliche Lebensmittel nicht mehr klarkomme.
Musste ich mich mit abfinden. Habe ich.
Ich habe auch etwas viel besseres. Einen Kaffee und dazu eine handvoll Müsli oder Getreideflocken auf leeren Magen und das ganze geht seinen Gang, auf natürliche Weise.
Soviel zum "beschissenen" Thema.
Ich habe eine rutschende Hose. Die saß bis vor 1,5 Wochen noch eng an. Ich liebe es, wenn die Hose schlabbert und kaufe mir erst dann eine neue, oder nehme eine alte enge aus dem Schrank, wenn sie wirklich soweit rutscht, das sie runterfällt. Manchmal bekomme ich doofe Kommentare, besonders von meinem Freund. Aber ich denke, ihr versteht, was ich mein. Abgesehen davon fühle ich mich eh in größeren Klamotten wohler.
Ich werde heute viel unterwegs sein. Das Gute daran ist: Ich bin nicht alleine unterwegs. Da esse ich meist eh nicht so viel. Keine Ahnung warum ich so schaufele, wenn ich allein bin (Leere füllen, Einsamkeit?)
Es fällt mir sehr schwer, mich nicht zu wiegen. Ich habe mir ja den 05.11. als nächsten Wiegetag gesetzt. Ich finde es so frustrierend, wenn sich wenig bis nichts tut.
Ich habe einige Ideen gesammelt für diesen Blog und werde sie bei Zeit auch umsetzten. Rezepte, Food Haul... das wird wohl dabei sein. Ich möchte eigentlich auch Bilder einfügen. Mal schauen.
Einen schönen Tag wünsche ich euch.
Maili
Ja, ich habe früher regelmäßig Abführmittel genommen. Und es hat meine komplette Verdauung, als auch meinen Darm ruiniert. Ich kann euch nur raten, die Finger davon zu lassen. Eine zeitlang ging bei mir ohne gar nichts mehr und außerdem ist meine Darmflora nun soweit hinüber, dass ich auf sämtliche Lebensmittel nicht mehr klarkomme.
Musste ich mich mit abfinden. Habe ich.
Ich habe auch etwas viel besseres. Einen Kaffee und dazu eine handvoll Müsli oder Getreideflocken auf leeren Magen und das ganze geht seinen Gang, auf natürliche Weise.
Soviel zum "beschissenen" Thema.
Ich habe eine rutschende Hose. Die saß bis vor 1,5 Wochen noch eng an. Ich liebe es, wenn die Hose schlabbert und kaufe mir erst dann eine neue, oder nehme eine alte enge aus dem Schrank, wenn sie wirklich soweit rutscht, das sie runterfällt. Manchmal bekomme ich doofe Kommentare, besonders von meinem Freund. Aber ich denke, ihr versteht, was ich mein. Abgesehen davon fühle ich mich eh in größeren Klamotten wohler.
Ich werde heute viel unterwegs sein. Das Gute daran ist: Ich bin nicht alleine unterwegs. Da esse ich meist eh nicht so viel. Keine Ahnung warum ich so schaufele, wenn ich allein bin (Leere füllen, Einsamkeit?)
Es fällt mir sehr schwer, mich nicht zu wiegen. Ich habe mir ja den 05.11. als nächsten Wiegetag gesetzt. Ich finde es so frustrierend, wenn sich wenig bis nichts tut.
Ich habe einige Ideen gesammelt für diesen Blog und werde sie bei Zeit auch umsetzten. Rezepte, Food Haul... das wird wohl dabei sein. Ich möchte eigentlich auch Bilder einfügen. Mal schauen.
Einen schönen Tag wünsche ich euch.
Maili
Freitag, 24. Oktober 2014
Schlafentzug
Warum halte ich mich eigentlich so krampfhaft wach? Ich habe Angst etwas zu verpassen. Angst, nicht genügend Zeit für mich zu haben. Deswegen bin ich auch so früh auf.
Fakt ist: Ich bin elendig müde.
Mein Tag war essentechnisch so lala. Sojajoghurt mit Apfel und Zimt zum Frühstück (100 kcal), dann unterwegs noch n halben Apfel (40 kcal), zum Mittag Möhrensuppe (80 kcal) und bisschen Paprika (30 kcal), und am Abend n Schälchen Salat (ca. 70 kcal). Eigentlich sollte man meinen, dass es gut lief.
Und ich hab es auch geschafft, keine Schokolade zu kaufen. Ich hab allerdings ein Müsli gekauft, was mit Reissirup gesüßt ist. Ich habe davon gefühlt zuviel gegessen. Ich habs nicht mal abgewogen. Schätze aber, dass es so um die 50 g waren, also so 200 kcal. Ärgert mich etwas, dass ich im Stress gegessen habe. Erst das Blogg lesen hat mich dazu bewegt, die Schüssel wegzukippen und Tee zu trinken.
Naja, ich war auch viel und zügig unterwegs und hab viel geschleppt heute. Lass ich dann so mal gelten.
Gute Nacht
Fakt ist: Ich bin elendig müde.
Mein Tag war essentechnisch so lala. Sojajoghurt mit Apfel und Zimt zum Frühstück (100 kcal), dann unterwegs noch n halben Apfel (40 kcal), zum Mittag Möhrensuppe (80 kcal) und bisschen Paprika (30 kcal), und am Abend n Schälchen Salat (ca. 70 kcal). Eigentlich sollte man meinen, dass es gut lief.
Und ich hab es auch geschafft, keine Schokolade zu kaufen. Ich hab allerdings ein Müsli gekauft, was mit Reissirup gesüßt ist. Ich habe davon gefühlt zuviel gegessen. Ich habs nicht mal abgewogen. Schätze aber, dass es so um die 50 g waren, also so 200 kcal. Ärgert mich etwas, dass ich im Stress gegessen habe. Erst das Blogg lesen hat mich dazu bewegt, die Schüssel wegzukippen und Tee zu trinken.
Naja, ich war auch viel und zügig unterwegs und hab viel geschleppt heute. Lass ich dann so mal gelten.
Gute Nacht
Warum find ich mich auf Fotos so schrecklich fett?
Guten morgen,
ich ziehe mich innerlich zurück. So ganz plötzlich kam es nicht und irgendwie doch. Ich bin erschöpft. Möchte Ruhe. Möchte allein sein. Geht nicht.
Ich bin einerseits froh, dass es Menschen gibt, die nach mir schauen und andererseits möchte ich sie anschreien: "Ihr versteht doch mal echt gar nichts!"
Gestern war ich mit einer Freundin unterwegs. Ich hatte befürchtet, dass auch sie in eine ES rutscht. Sie sieht aber wieder "besser" aus. Das Schlimme ist, dass es mich eigentlich nur beunruhigt hatte, weil es sich anfühlt wie "Konkurrenz". Ich habe in meinem Umfeld irgendwie viele essgestörte Menschen. Und dann vergleich ich mich noch mehr. Dann kann ich in deren Gegenwart nicht essen.
Dann schau ich, vergleiche und weiche Blicken aus, weil ich Angst habe, enttarnt zu werden. Klingt total seltsam.
Ich habe gestern eindeutig mehr gegessen :-( Dafür habe ich aber auch beim Sport knapp 700 kcal verbrannt. Von daher denke ich, ist die Bilanz ok.
Wir haben dann gestern Fotos gemacht. Und ich muss euch sagen. Ich lächle dann und sage irgendwas, wie: "Ja, tolles Foto." Und in Wirklichkeit möchte ich laut losheulen, weil ich mich so elendig fett finde auf den Bildern. Diesmal war es ganz extrem.
Heute Nacht konnte ich vor Hunger nicht wieder einschlafen. Irgendwann ging es dann doch. Mal schauen. Ich bin heute erst einmal wieder viel unterwegs.
ich ziehe mich innerlich zurück. So ganz plötzlich kam es nicht und irgendwie doch. Ich bin erschöpft. Möchte Ruhe. Möchte allein sein. Geht nicht.
Ich bin einerseits froh, dass es Menschen gibt, die nach mir schauen und andererseits möchte ich sie anschreien: "Ihr versteht doch mal echt gar nichts!"
Gestern war ich mit einer Freundin unterwegs. Ich hatte befürchtet, dass auch sie in eine ES rutscht. Sie sieht aber wieder "besser" aus. Das Schlimme ist, dass es mich eigentlich nur beunruhigt hatte, weil es sich anfühlt wie "Konkurrenz". Ich habe in meinem Umfeld irgendwie viele essgestörte Menschen. Und dann vergleich ich mich noch mehr. Dann kann ich in deren Gegenwart nicht essen.
Dann schau ich, vergleiche und weiche Blicken aus, weil ich Angst habe, enttarnt zu werden. Klingt total seltsam.
Ich habe gestern eindeutig mehr gegessen :-( Dafür habe ich aber auch beim Sport knapp 700 kcal verbrannt. Von daher denke ich, ist die Bilanz ok.
Wir haben dann gestern Fotos gemacht. Und ich muss euch sagen. Ich lächle dann und sage irgendwas, wie: "Ja, tolles Foto." Und in Wirklichkeit möchte ich laut losheulen, weil ich mich so elendig fett finde auf den Bildern. Diesmal war es ganz extrem.
Heute Nacht konnte ich vor Hunger nicht wieder einschlafen. Irgendwann ging es dann doch. Mal schauen. Ich bin heute erst einmal wieder viel unterwegs.
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Dann geh doch! Ich hab ja noch mich.
Ich hab es befürchtet. Ich meine, dass es einen Grund hatte, warum ich wieder so reinschlittere ins Nicht-Essen. Mein Freund teilte mir gestern mit, dass er ausziehen werde. In meinem Kopf teilt sich alles. Eine Seite macht mich fertig und sagt: "Hab ich dir doch gesagt, dass du einfach unerträglich bist." Und die andere: "Reisende soll man nicht aufhalten. Vielleicht ist es auch besser so."
Ich glaube zwar noch nicht daran, das er geht, aber letztlich habe ich ja auch schon darüber nachgedacht, weil es einfach so gar nicht läuft seit einer Weile. Aber man merkt, wie unbeteiligt ich doch erscheine. Da hilft mir die Essstörung. Keine Gefühle. Allerdings mit der Konsequenz sich eher tot als lebendig zu fühlen.
Zum Essen gestern: Komischer Tag. Ich hatte den ganzen Tag einen enormen Heißhunger. Ich hatte morgens die üblichen 2 Knäcke mit Kräuterquark light, Gurke und ne Tomate.
Am Vormittag hab ich dann ein 1/4 Brötchen gegessen, trocken. Ganz viel Kaugummi und sogar 3 zuckerfreie Bonbons (vielleicht sind die dran Schuld mit ihrem Süßstoff).
Mittags hatte ich dann 15 g Müsli und nen Kaffee. Und am Abend die übliche Schale Salat. Und des Stresses wegen hatte ich dann später auch nochmal Müsli.
Ich bin dem aber zum Glück nicht ganz verfallen. Bin aber mal ohne Hunger ins Bett. Das war auch mal ganz schön. Aber Schlafen sollte wohl nicht sein.
Mal schauen, was der Tag so bringt heute. Ich wünsche euch einen (hoffentlich trockenen) Herbsttag.
Maili
Ich glaube zwar noch nicht daran, das er geht, aber letztlich habe ich ja auch schon darüber nachgedacht, weil es einfach so gar nicht läuft seit einer Weile. Aber man merkt, wie unbeteiligt ich doch erscheine. Da hilft mir die Essstörung. Keine Gefühle. Allerdings mit der Konsequenz sich eher tot als lebendig zu fühlen.
Zum Essen gestern: Komischer Tag. Ich hatte den ganzen Tag einen enormen Heißhunger. Ich hatte morgens die üblichen 2 Knäcke mit Kräuterquark light, Gurke und ne Tomate.
Am Vormittag hab ich dann ein 1/4 Brötchen gegessen, trocken. Ganz viel Kaugummi und sogar 3 zuckerfreie Bonbons (vielleicht sind die dran Schuld mit ihrem Süßstoff).
Mittags hatte ich dann 15 g Müsli und nen Kaffee. Und am Abend die übliche Schale Salat. Und des Stresses wegen hatte ich dann später auch nochmal Müsli.
Ich bin dem aber zum Glück nicht ganz verfallen. Bin aber mal ohne Hunger ins Bett. Das war auch mal ganz schön. Aber Schlafen sollte wohl nicht sein.
Mal schauen, was der Tag so bringt heute. Ich wünsche euch einen (hoffentlich trockenen) Herbsttag.
Maili
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Frust und Enttäuschung. Ist doch nur ne Zahl!?
Guten Morgen,
also meine Laune ist ziemlich mies. Ich wollte mich ja nicht wiegen, da ich so etwas befürchtet habe. In meiner letzten Phase habe ich auch irgendwann einfach aufgehört mich zu wiegen. Ich merke ja, wenn die Hose plötzlich rutscht. Vielleicht wieg ich mich nun einfach einmal im Monat oder alle 2 Wochen oder so
Derzeit habe ich nur eine analoge Waage hier. 54,5 kg. Das ist n Grund in eine neue digitale zu investieren. Man, ich hätte ja mit vielem gerechnet, aber nicht damit.
Es ist nicht, dass ich diese Zahl nun so großartig schlimm finde, denn ich lag oft und lange bei diesem Gewicht. Erschreckend ist für mich einfach, dass ich davor (also vor dieser Phase) unglaublich dick gewesen sein muss.
Und dann habe ich eben noch etwas über den Hungerstoffwechsel gelesen und gleich Panik bekommen, dass ich nun immer dicker und dicker werde, statt abzunehmen.
Wobei ich auch sagen muss, dass ich gestern Sport gemacht habe und generell auch zwischenzeitlich ordentlich Muskeln aufgebaut hatte. Mein Körper sieht insgesamt einfach schlanker und straffer aus, als er das vor ein paar Jahren bei gleichem Gewicht tat.
Gestern hatte ich zwischenzeitlich so einen Heißhunger. Das war echt anstrengend. Ich habe auch etwas mehr gegessen als sonst. Aber es fällt mir gerade sehr schwer, mir überhaupt etwas zu genehmigen.
Die Stimme in meinem Kopf ist echt hart. Aber in Momenten, wo ich das Gefühl habe, dass ich ganz allein "kämpfe" und irgendwie alles und jeder gegen mich ist (was sicher nur meine Wahrnehmung ist), da hält sie eben zu mir.
Und sie ist halt immer noch mein Ventil in Phasen, in denen ich innerlich ins Rudern gerate, weil zu dem stetigen inneren Chaos, noch ein Äußeres dazu kommt.
also meine Laune ist ziemlich mies. Ich wollte mich ja nicht wiegen, da ich so etwas befürchtet habe. In meiner letzten Phase habe ich auch irgendwann einfach aufgehört mich zu wiegen. Ich merke ja, wenn die Hose plötzlich rutscht. Vielleicht wieg ich mich nun einfach einmal im Monat oder alle 2 Wochen oder so
Derzeit habe ich nur eine analoge Waage hier. 54,5 kg. Das ist n Grund in eine neue digitale zu investieren. Man, ich hätte ja mit vielem gerechnet, aber nicht damit.
Es ist nicht, dass ich diese Zahl nun so großartig schlimm finde, denn ich lag oft und lange bei diesem Gewicht. Erschreckend ist für mich einfach, dass ich davor (also vor dieser Phase) unglaublich dick gewesen sein muss.
Und dann habe ich eben noch etwas über den Hungerstoffwechsel gelesen und gleich Panik bekommen, dass ich nun immer dicker und dicker werde, statt abzunehmen.
Wobei ich auch sagen muss, dass ich gestern Sport gemacht habe und generell auch zwischenzeitlich ordentlich Muskeln aufgebaut hatte. Mein Körper sieht insgesamt einfach schlanker und straffer aus, als er das vor ein paar Jahren bei gleichem Gewicht tat.
Gestern hatte ich zwischenzeitlich so einen Heißhunger. Das war echt anstrengend. Ich habe auch etwas mehr gegessen als sonst. Aber es fällt mir gerade sehr schwer, mir überhaupt etwas zu genehmigen.
Die Stimme in meinem Kopf ist echt hart. Aber in Momenten, wo ich das Gefühl habe, dass ich ganz allein "kämpfe" und irgendwie alles und jeder gegen mich ist (was sicher nur meine Wahrnehmung ist), da hält sie eben zu mir.
Und sie ist halt immer noch mein Ventil in Phasen, in denen ich innerlich ins Rudern gerate, weil zu dem stetigen inneren Chaos, noch ein Äußeres dazu kommt.
Dienstag, 21. Oktober 2014
Wie mich die Einsamkeit auffrisst.
Bescheuert eigentlich. Es geht mir heute ziemlich mies. Und anstatt eine Freundin anzurufen, zieh ich mich zurück und suhle mich in dem nagenden Gefühl des Alleinseins.
Was ist nur los mit mir? Vielleicht macht es mir alles doch mehr zu schaffen, als ich es mir eingestehe. Momentan fühlt es sich wieder an wie " Ich gegen den Rest der Welt. " Von Selbstachtung und/oder gar Selbstliebe, keine Spur. Als hätte es das nie gegeben.
Was ist nur los mit mir? Vielleicht macht es mir alles doch mehr zu schaffen, als ich es mir eingestehe. Momentan fühlt es sich wieder an wie " Ich gegen den Rest der Welt. " Von Selbstachtung und/oder gar Selbstliebe, keine Spur. Als hätte es das nie gegeben.
Hungern als Ausdruck des Nicht-Brauchens
Guten Morgen,
Ich brauche nichts und niemanden. Das trifft es sicher ganz gut. Momentan ist es eben genau das. Ich grenze mich durchs Hungern irgendwie ab. Ich beame mich damit in eine Welt, in der mich keiner erreichen kann. Und ich fühle mich dabei (noch) nicht einmal einsam. Es ist ja alles so vertraut.
Gestern wurde mir dann klar, dass diese momentane Phase nur symbolisch für etwas steht. Ich brauche keine Nahrungsmittel und ich brauche auch keine Menschen. Keine Liebe von anderen, kein Mitgefühl, kein gar nichts. Eigentlich traurig, dass ich gerade so dicht mache.
Aber ich weiß auch, dass diese Rückfälle gute Indikatoren sind, dass es voran geht. Nach meinem 2. Kaffee bin ich nun recht wach. Heute kehrt der Alltag zurück. Die letzten Tage war es sehr stressig.
Momentan wache ich nachts alle 2 Stunden auf. Solange ich wieder einschlafe, stört es mich nicht weiter.
Ich brauche nichts und niemanden. Das trifft es sicher ganz gut. Momentan ist es eben genau das. Ich grenze mich durchs Hungern irgendwie ab. Ich beame mich damit in eine Welt, in der mich keiner erreichen kann. Und ich fühle mich dabei (noch) nicht einmal einsam. Es ist ja alles so vertraut.
Gestern wurde mir dann klar, dass diese momentane Phase nur symbolisch für etwas steht. Ich brauche keine Nahrungsmittel und ich brauche auch keine Menschen. Keine Liebe von anderen, kein Mitgefühl, kein gar nichts. Eigentlich traurig, dass ich gerade so dicht mache.
Aber ich weiß auch, dass diese Rückfälle gute Indikatoren sind, dass es voran geht. Nach meinem 2. Kaffee bin ich nun recht wach. Heute kehrt der Alltag zurück. Die letzten Tage war es sehr stressig.
Momentan wache ich nachts alle 2 Stunden auf. Solange ich wieder einschlafe, stört es mich nicht weiter.
Montag, 20. Oktober 2014
Warum ein Apfel noch mehr Hunger macht.
Weil er einen Ballaststoff (Pektin) enthält, der aufquillt. Leider reicht das Pektin nicht aus, um den Magen zu füllen. Deswegen lieber noch nen Apfel essen. So stehts geschrieben.
Ich habe tatsächlich nach nem Apfel immer mehr Hunger. Deswegen hab ich Google gefragt.
Mein Tag war anstrengend. War fast den ganzen Tag unterwegs. Es war nass und windig und kalt. Und irgendwie kam ich danach auch nicht wirklich zur Ruhe.
Mein Frühstück bestand aus 2 Scheiben Knäcke mit Kräuterquark, Tomaten und Gurke, dann gegen Mittag 3 kleine Möhren. Heute hatte ich nur 3 Becher Kaffee. Dann nachmittags ein kleines Stück mageren Käse und 2 getrocknete Tomaten. Und zum Abendessen Salat.
Ich bin heut nicht in Schreiblaune. Irgendwie auch etwas demotiviert. Noch nicht ein Follower. Ich werde die Seite wohl erst einmal ein wenig aufpeppen müssen.
Gute Nacht!
Ich habe tatsächlich nach nem Apfel immer mehr Hunger. Deswegen hab ich Google gefragt.
Mein Tag war anstrengend. War fast den ganzen Tag unterwegs. Es war nass und windig und kalt. Und irgendwie kam ich danach auch nicht wirklich zur Ruhe.
Mein Frühstück bestand aus 2 Scheiben Knäcke mit Kräuterquark, Tomaten und Gurke, dann gegen Mittag 3 kleine Möhren. Heute hatte ich nur 3 Becher Kaffee. Dann nachmittags ein kleines Stück mageren Käse und 2 getrocknete Tomaten. Und zum Abendessen Salat.
Ich bin heut nicht in Schreiblaune. Irgendwie auch etwas demotiviert. Noch nicht ein Follower. Ich werde die Seite wohl erst einmal ein wenig aufpeppen müssen.
Gute Nacht!
Lebendige Tote. Internet und Flucht.
Guten Morgen,
mir ist gerade aufgefallen, dass ich derzeit wieder unglaublich viel meiner freien Zeit (und das ist nicht allzu viel) vor dem Internet hocke. Ich stöbere stundenlang auf Blogs oder nach Rezepten, manchmal schau ich auch bei eBay rein. Und warum? Naja, es ist ja ein wunderbarer Zeitvertreib. Ich muss mich dann ja nicht mit mir selbst beschäftigen. Ich muss nicht fühlen, was da gerade so in mir los ist, ich muss nicht denken. Ich denke mehr über die Worte anderer Menschen nach, als über meine eigenen Gedanken und Gefühle.
Ich war schon sehr nah bei mir. Und ich denke, ich werde mir feste Zeiten stecken, damit ich bloggen und stöbern kann. Es gibt doch soviel mehr schönes, als vor dem Laptop zu hängen. Reale Begegnungen mit Menschen beispielsweise. Ja, auch ich habe gut reden. Ich bin da auch nicht gut drin. Ich flüchte mich auch in diese virtuelle Welt, wo man auf einen Klick jedes Gespräch beenden kann, wo die Distanz so groß ist, dass Verletzungen klein und nur geschriebene Worte sein könnten. Wo man nicht unmittelbar reagieren muss, also lebendig sein, sondern sich in seiner Leichenstarre festsitzen kann.
Oder man füllt einfach seine innere Leere.
Ich werde mich jetzt mal aufmachen. Ich wünsche euch einen schönen Herbsttag.
Mailin
mir ist gerade aufgefallen, dass ich derzeit wieder unglaublich viel meiner freien Zeit (und das ist nicht allzu viel) vor dem Internet hocke. Ich stöbere stundenlang auf Blogs oder nach Rezepten, manchmal schau ich auch bei eBay rein. Und warum? Naja, es ist ja ein wunderbarer Zeitvertreib. Ich muss mich dann ja nicht mit mir selbst beschäftigen. Ich muss nicht fühlen, was da gerade so in mir los ist, ich muss nicht denken. Ich denke mehr über die Worte anderer Menschen nach, als über meine eigenen Gedanken und Gefühle.
Ich war schon sehr nah bei mir. Und ich denke, ich werde mir feste Zeiten stecken, damit ich bloggen und stöbern kann. Es gibt doch soviel mehr schönes, als vor dem Laptop zu hängen. Reale Begegnungen mit Menschen beispielsweise. Ja, auch ich habe gut reden. Ich bin da auch nicht gut drin. Ich flüchte mich auch in diese virtuelle Welt, wo man auf einen Klick jedes Gespräch beenden kann, wo die Distanz so groß ist, dass Verletzungen klein und nur geschriebene Worte sein könnten. Wo man nicht unmittelbar reagieren muss, also lebendig sein, sondern sich in seiner Leichenstarre festsitzen kann.
Oder man füllt einfach seine innere Leere.
Ich werde mich jetzt mal aufmachen. Ich wünsche euch einen schönen Herbsttag.
Mailin
Sonntag, 19. Oktober 2014
Kontrollwahn
Ich merke nun mehr und mehr, dass Kontrolle doch ein sehr großes Thema ist. Ich erwähnte es schon einige Male, was ich glaube, wofür das Hungern steht.
Es hilft mir gerade der gefühlten Hilflosigkeit zu entrinnen. Und ich fühle mich gleichzeitig "mächtig". Ich habe immer im Hinterkopf: "Es kann mir keiner was! Zumindest nicht beim (Nicht)Essen."
In meinem Kopf wieder diese zwei Fronten.
Die eine sagt mir:
"Übertreib es nicht wieder. Du kennst da keine Grenzen. Blicke zurück und schau, dass da was dran ist. (Ich habe selbstverständlich nie gesehen, dass ich schon sehr dünn war. Es war und ist oft erst im Rückblick möglich.) Und vor allem wozu, wo du es schon soweit geschafft hast."
Und die andere:
"Du bist zu fett. Du musst abnehmen. Du musst besser sein als... Du liebst den heimlichen Triumph und das heimliche Machtgefühl."
Und immer, wenn ich eine rückfällige Phase habe, dann ist es auch ein wohliges, vertrautes Gefühl. Als träfe ich eine alte Bekannte. All die körperlichen Empfindungen, die damit einhergehen (Hunger, Schwindel...), die sind mir dann alte Freunde.
Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich glaube, dass ich an irgendeinem Punkt wieder realisieren und dann auch wieder zu mir zurückkehren werde. Aber das ist kein "Kopfding", wie viele glauben. Das spürt man zuerst im Innern. Zumindest ist es bei mir bisher so gewesen.
Es hilft mir gerade der gefühlten Hilflosigkeit zu entrinnen. Und ich fühle mich gleichzeitig "mächtig". Ich habe immer im Hinterkopf: "Es kann mir keiner was! Zumindest nicht beim (Nicht)Essen."
In meinem Kopf wieder diese zwei Fronten.
Die eine sagt mir:
"Übertreib es nicht wieder. Du kennst da keine Grenzen. Blicke zurück und schau, dass da was dran ist. (Ich habe selbstverständlich nie gesehen, dass ich schon sehr dünn war. Es war und ist oft erst im Rückblick möglich.) Und vor allem wozu, wo du es schon soweit geschafft hast."
Und die andere:
"Du bist zu fett. Du musst abnehmen. Du musst besser sein als... Du liebst den heimlichen Triumph und das heimliche Machtgefühl."
Und immer, wenn ich eine rückfällige Phase habe, dann ist es auch ein wohliges, vertrautes Gefühl. Als träfe ich eine alte Bekannte. All die körperlichen Empfindungen, die damit einhergehen (Hunger, Schwindel...), die sind mir dann alte Freunde.
Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich glaube, dass ich an irgendeinem Punkt wieder realisieren und dann auch wieder zu mir zurückkehren werde. Aber das ist kein "Kopfding", wie viele glauben. Das spürt man zuerst im Innern. Zumindest ist es bei mir bisher so gewesen.
Samstag, 18. Oktober 2014
Schneewittchens Apfel. Hart und zerbrechlich.
Hallo ihr Lieben,
ich habe einen anstrengenden Tag hinter mir und kann mich gerade so überhaupt nicht aufraffen, noch Yoga zu machen. Ein paar Übungen werde ich wohl aber vor dem zu Bett gehen noch machen.
Mein Tag begann mit (zu)viel Kaffee... als ich dann erst lange unterwegs war, um danach noch nach einer Jacke Ausschau zu halten, da habe ich mir einen Apfel gekauft.
Diesen hatte ich dann tatsächlich noch lange in meiner Tasche, weil mir diese Stimme im Kopf sagte: Den musst du doch gar nicht essen. Letztlich habe ich ihn dann später zuhause gegessen.
Immerhin habe ich mich mit einer Freundin darüber austauschen können, dass sich das Essen momentan wieder als schwierig erweist und das diese vermeintliche Kontrolle mir gerade soviel zu geben scheint.
Ich habe übrigens das Gefühl, dass es von Phase zu Phase radikaler wird mit dem Kalorien einsparen. Auch, wenn ich nicht durchgehend hungere.
Es ist halt ein stetiger Kampf.
Ich weiß ja nicht mal wozu. Ich bin kontrollierter, ja. In allem. Ich bekomme keine Gefühlsausbrüche mehr, ich bin besser organisiert und ich fühle mich irgendwie "hart". Wenn ich auch noch überall wabbelig bin, so passt es doch ganz gut. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich knochig und eben "hart" sein möchte. Und zugleich ist es doch sehr ambivalent. Denn knochig ist auch zerbrechlich. Und zerbrechlich ist nicht hart, aber eben mit Vorsicht zu behandeln.
ich habe einen anstrengenden Tag hinter mir und kann mich gerade so überhaupt nicht aufraffen, noch Yoga zu machen. Ein paar Übungen werde ich wohl aber vor dem zu Bett gehen noch machen.
Mein Tag begann mit (zu)viel Kaffee... als ich dann erst lange unterwegs war, um danach noch nach einer Jacke Ausschau zu halten, da habe ich mir einen Apfel gekauft.
Diesen hatte ich dann tatsächlich noch lange in meiner Tasche, weil mir diese Stimme im Kopf sagte: Den musst du doch gar nicht essen. Letztlich habe ich ihn dann später zuhause gegessen.
Immerhin habe ich mich mit einer Freundin darüber austauschen können, dass sich das Essen momentan wieder als schwierig erweist und das diese vermeintliche Kontrolle mir gerade soviel zu geben scheint.
Ich habe übrigens das Gefühl, dass es von Phase zu Phase radikaler wird mit dem Kalorien einsparen. Auch, wenn ich nicht durchgehend hungere.
Es ist halt ein stetiger Kampf.
Ich weiß ja nicht mal wozu. Ich bin kontrollierter, ja. In allem. Ich bekomme keine Gefühlsausbrüche mehr, ich bin besser organisiert und ich fühle mich irgendwie "hart". Wenn ich auch noch überall wabbelig bin, so passt es doch ganz gut. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich knochig und eben "hart" sein möchte. Und zugleich ist es doch sehr ambivalent. Denn knochig ist auch zerbrechlich. Und zerbrechlich ist nicht hart, aber eben mit Vorsicht zu behandeln.
Oh, what a night. Schlafprobleme und andere Sorgen.
Guten morgen ihr Lieben,
ich habe nicht so wirklich gut geschafen, wie auch in der vorherigen Nacht. Diese Nacht war es ein wenig besser mit der Unruhe.
Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie wirklich gut geschlafen habe. Sicherlich hatte ich hin und wieder auch ein paar erholsame Phasen, aber eigentlich war die Nacht seit jeher mein Feind.
Eine zeitlich konnte ich nicht einschlafen am Abend. Das habe ich durch feste Schlafenszeiten und Rituale gut in den Griff bekommen.
Das Durchschlafen klappt allerdings noch immer nicht. Mich plagen Albträume, aus denen ich danm meist hochschrecke, um danach in den Gefühlen "gefangen" zu sein. Mittlerweile gelingt es mir, mich hin und wieder davon zu distanzieren, aber es hinterlässt jedes Mal Spuren, den ich dann beim Grübeln folge.
Ich träume sehr lebhaft. Und ich finde das auch eine tolle Sache. So habe ich etwas Zugang zu meinem Inneren. Wenn ich dann versuche zu deuten, dann kommen schnell Assoziationen und ich glaube daran, dass diese in irgendeinem Zusammenhang zum Traum stehen. So ist der Traum wohl keineswegs ein Abbild der Realität, aber die groben Strukturen/Themen, legt er schon offen.
Ich stehe in der Regel sehr früh auf (gehe auch früh ins Bett). Und ich freue mich jeden Morgen wahnsinnig auf meinen Kaffee. Mittlerweile trinke ich ihn mit Sojamilch. Ich würde mich gern vegan ernähren und bastele dort schon seit einer Weile dran rum. Aber es erweist sich manchmal als sehr aufwendig.
Die Veganer unter euch denken bestimmt nun: So ein Quatsch!
Ich fordere euch hiermit auf, mir ein paar nützliche Tipps hierzulassen :-)
Ich bin übrigens noch etwas unschlüssig, wie ich meinen Blog aufbauen werde. Lasst euch also überraschen, wohin es geht und wie es sich darstellen wird.
Ich wünsche euch einen tollen Hersttag!
ich habe nicht so wirklich gut geschafen, wie auch in der vorherigen Nacht. Diese Nacht war es ein wenig besser mit der Unruhe.
Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie wirklich gut geschlafen habe. Sicherlich hatte ich hin und wieder auch ein paar erholsame Phasen, aber eigentlich war die Nacht seit jeher mein Feind.
Eine zeitlich konnte ich nicht einschlafen am Abend. Das habe ich durch feste Schlafenszeiten und Rituale gut in den Griff bekommen.
Das Durchschlafen klappt allerdings noch immer nicht. Mich plagen Albträume, aus denen ich danm meist hochschrecke, um danach in den Gefühlen "gefangen" zu sein. Mittlerweile gelingt es mir, mich hin und wieder davon zu distanzieren, aber es hinterlässt jedes Mal Spuren, den ich dann beim Grübeln folge.
Ich träume sehr lebhaft. Und ich finde das auch eine tolle Sache. So habe ich etwas Zugang zu meinem Inneren. Wenn ich dann versuche zu deuten, dann kommen schnell Assoziationen und ich glaube daran, dass diese in irgendeinem Zusammenhang zum Traum stehen. So ist der Traum wohl keineswegs ein Abbild der Realität, aber die groben Strukturen/Themen, legt er schon offen.
Ich stehe in der Regel sehr früh auf (gehe auch früh ins Bett). Und ich freue mich jeden Morgen wahnsinnig auf meinen Kaffee. Mittlerweile trinke ich ihn mit Sojamilch. Ich würde mich gern vegan ernähren und bastele dort schon seit einer Weile dran rum. Aber es erweist sich manchmal als sehr aufwendig.
Die Veganer unter euch denken bestimmt nun: So ein Quatsch!
Ich fordere euch hiermit auf, mir ein paar nützliche Tipps hierzulassen :-)
Ich bin übrigens noch etwas unschlüssig, wie ich meinen Blog aufbauen werde. Lasst euch also überraschen, wohin es geht und wie es sich darstellen wird.
Ich wünsche euch einen tollen Hersttag!
Freitag, 17. Oktober 2014
Was (Nicht-essen) vermeintlich ist...
Hungern ist kreativer Ausdruck
Hungern ist Kontrolle
Hungern ist Macht
Hungern ist Betäuben
Hungern ist Ventil
Hungern ist Fülle
Hungern ist Abgrenzung
Ich erlebe mich gerade in einer Phase, wo es sehr reizvoll ist. Wenn ich das Gefühl von Kontrollverlust habe, dann fang ich an zu kontrollieren. So halte ich bspw. die Angst in Schach, die MICH sonst auffressen würde.
Was gerade so schwierig ist? Ich möchte behaupten, ich wisse es nicht, aber ich habe eine Ahnung, was es sein könnte. Ich befinde mich gerade im Umbruch, viele Veränderungen, viel Ungewissheit und dazu die vielen Gefühle, die sich gerade aus dem Nichts losreißen und drohen, mich zu überschwemmen.
Ich habe gestern nicht viel gegessen, habe heute nicht viel gegessen. Aber zuviel für mein Gefühl. Ich traue mich nicht auf die Waage. Vielleicht ganz gut? Ich bin zerrissen. Mein Verstand sagt mir: Lass es sein, kehr zu dir zurück... aber diese leise, vertraute Stimme in meinem Kopf, dieses Gefühl, was irgendwie mit mir verschmilzt, lässt mich nicht los.
Immer muss ich besser sein, die Beste sein. Es reicht mir nicht nur Dritte oder Zweite zu sein. Ich kann es besser, das weiß ich. Mein Umfeld scheint nur aus essgestörten Menschen zu bestehen. Eine ganze Weile kann ich mich immer gut abgrenzen. Und manchmal kippt es dann. Aber die Vergangenheit hat mir gezeigt, dass es auch wieder in die andere Richtung pendelt. Von daher bin ich da ganz gelassen.
Hungern ist Kontrolle
Hungern ist Macht
Hungern ist Betäuben
Hungern ist Ventil
Hungern ist Fülle
Hungern ist Abgrenzung
Ich erlebe mich gerade in einer Phase, wo es sehr reizvoll ist. Wenn ich das Gefühl von Kontrollverlust habe, dann fang ich an zu kontrollieren. So halte ich bspw. die Angst in Schach, die MICH sonst auffressen würde.
Was gerade so schwierig ist? Ich möchte behaupten, ich wisse es nicht, aber ich habe eine Ahnung, was es sein könnte. Ich befinde mich gerade im Umbruch, viele Veränderungen, viel Ungewissheit und dazu die vielen Gefühle, die sich gerade aus dem Nichts losreißen und drohen, mich zu überschwemmen.
Ich habe gestern nicht viel gegessen, habe heute nicht viel gegessen. Aber zuviel für mein Gefühl. Ich traue mich nicht auf die Waage. Vielleicht ganz gut? Ich bin zerrissen. Mein Verstand sagt mir: Lass es sein, kehr zu dir zurück... aber diese leise, vertraute Stimme in meinem Kopf, dieses Gefühl, was irgendwie mit mir verschmilzt, lässt mich nicht los.
Immer muss ich besser sein, die Beste sein. Es reicht mir nicht nur Dritte oder Zweite zu sein. Ich kann es besser, das weiß ich. Mein Umfeld scheint nur aus essgestörten Menschen zu bestehen. Eine ganze Weile kann ich mich immer gut abgrenzen. Und manchmal kippt es dann. Aber die Vergangenheit hat mir gezeigt, dass es auch wieder in die andere Richtung pendelt. Von daher bin ich da ganz gelassen.
Ganz normaler Wahnsinn
Nun habe ich also tatsächlich einen eigenen Blog. Immer und immer wieder habe ich mir eingeredet, dass ich sowieso nicht regelmäßig bloggen werde oder überhaupt gar nicht erst die Lust habe, mich mit den Einstellungen etc. auseinander zu setzen.
Nun aber also doch...
Noch bin ich nicht mit allem vertraut, aber ich werde mein Bestes geben und nach und nach etwas Übersichtlichkeit schaffen.
Erst einmal möchte ich mich vorstellen und euch erzählen, was mich dazu bewegt hat, einen Blog wie diesen, zu erstellen.
Ich bin Mailin, bin Studentin, habe eine Vorliebe für jegliche Art von Ausdruck und Kreativität. Ich glaube, dass jeder Mensch von klein auf an dieses Besondere in sich trägt. Einige werden gebrochen, unterdrückt, andere können sich frei entfalten. Ich denke, dass Kreativität sich seinen Weg sucht, auf verschiedenste Weisen.
Weiter denke ich, dass jeder Mensch auf der Suche nach "angenommen sein" und damit auf der Suche nach dem "Sinn des Lebens" ist, wenn er ihn nicht glücklicherweise schon bei liebevollen Eltern erfahren durfte.
Ich glaube, dass aus jeder Krise neue Fähigkeiten wachsen können. Und doch ist es auch bei mir so manches Mal sehr düster und scheinbar aussichtslos.
Dieser Blog soll euch mitnehmen in meine innere Welt, die manchmal alles andere als geordnet ist. Ich möchte mit euch teilen, weil ich weiß, dass es heilsam ist, sich nicht allein zu fühlen.
Nun aber also doch...
Noch bin ich nicht mit allem vertraut, aber ich werde mein Bestes geben und nach und nach etwas Übersichtlichkeit schaffen.
Erst einmal möchte ich mich vorstellen und euch erzählen, was mich dazu bewegt hat, einen Blog wie diesen, zu erstellen.
Ich bin Mailin, bin Studentin, habe eine Vorliebe für jegliche Art von Ausdruck und Kreativität. Ich glaube, dass jeder Mensch von klein auf an dieses Besondere in sich trägt. Einige werden gebrochen, unterdrückt, andere können sich frei entfalten. Ich denke, dass Kreativität sich seinen Weg sucht, auf verschiedenste Weisen.
Weiter denke ich, dass jeder Mensch auf der Suche nach "angenommen sein" und damit auf der Suche nach dem "Sinn des Lebens" ist, wenn er ihn nicht glücklicherweise schon bei liebevollen Eltern erfahren durfte.
Ich glaube, dass aus jeder Krise neue Fähigkeiten wachsen können. Und doch ist es auch bei mir so manches Mal sehr düster und scheinbar aussichtslos.
Dieser Blog soll euch mitnehmen in meine innere Welt, die manchmal alles andere als geordnet ist. Ich möchte mit euch teilen, weil ich weiß, dass es heilsam ist, sich nicht allein zu fühlen.
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